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Moin,
das bin ich, Jens.



Die erste von zwei prägenden Ereignissen
passierte auf einem Workshop:
Wir fotografierten den ganzen Tag schöne Motive, perfektes Licht, ein Model, das genau wusste, was es tat.
Am Ende bekam jeder ein Polaroid als Erinnerung.
Es war technisch das schlechteste Bild des Tages,
aber das ehrlichste.
Da wurde mir klar:
Der Moment muss nicht perfekt sein.
Das Gefühl dahinter zählt.
Ich war nicht immer Fotograf.
Ich habe eine kaufmännische Ausbildung abgeschlossen
und einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet.
Es war lange okay.
Aber dann kam die Fotografie und blieb.
auch
ich
Wie alles begann.
Das zweite spielte sich 2015 auf dem Roskilde-Festival ab.
Ich fotografierte damals seit drei Jahren, hatte ein paar Objektive, nahm aber nur das einfache 50mm 1.8 mit.
Nicht aus Romantik, sondern aus Vernunft (Alkohol viele Menschen). Im Rückblick war es das Beste, was passieren konnte. Die Einschränkung hat mich gezwungen, weniger an Technik und mehr an das zu denken, was ich sah und fühlte. Mein kleines Fotobuch aus dieser Zeit holt mich bis heute sofort in diese Tage zurück.
ich in
Pfütze
Was mir wichtig ist.
Fotografie ist für mich eine Form von Kunst.
Sie lebt von Ästhetik, Bildausschnitt und Komposition.
Von den Augenblicken, die Menschen miteinander teilen.
Meine Bilder leben von Witz, Details und Vertrauen.
Vertrauen in meine Arbeit und in mich als Mensch.
Fotos haben eine ungeheure Macht.
Bei allen witzigen Motiven gilt der Grundsatz: witzig, nicht bloßstellen.
Eine Kamera kann jeder bedienen. Das Foto passiert dahinter.
Die ersten 16 Jahre meines Lebens bin ich in Plau am See aufgewachsen.
Heute lebe ich mit meiner Frau und meinen zwei Kindern als Patchworkfamilie
in meiner Wahlheimat Ratzeburg, zwischen Hamburg und Lübeck.
Ich mag Dänemark, deutschen Indie-Pop und Humor, der einfach ist.
Meine Freunde sagen, ich sei direkt, loyal und laut.
Ich nehme mich selbst nicht zu ernst und lache auch gerne über mich.
ich zur hälfte

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